 | RENAFAN GmbH - Freiwilliges Soziales Jahr |  |
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FSJ:
Tagebuch
Mein Tag als FSJler
Ich bin Kenta Kikuchi, 25 Jahre alt und FSJler bei RENAFAN. Ich arbeite im ServiceLeben Tegel in einem Wohnbereich mit fast 40 Bewohnern aller Pflegestufen im 3-Schicht-System. Mein Dienst beginnt um 6 Uhr, 11.30 Uhr oder um 14.30 Uhr und ich arbeite jeweils 8 Stunden. Morgens erfolgt die Übergabe mit allen Infos über die Nacht: Wie ist die Nacht verlaufen, muss während des Tages auf etwas Wichtiges geachtet werden u. Ä. Spätestens um 6.30 Uhr beginnt die Grundpflege zweier Bewohner, bei der ich eine Pflegekraft unterstütze: waschen, eincremen und anziehen. Dabei hat jeder einzelne seine individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten und es dauerte einige Zeit, bis ich mich darauf einstellte. Natürlich kommt auch die Kommunikation nicht zu kurz. Zuhören und miteinander reden sind wichtige Bestandteile meines Umgangs mit Pflegebedürftigen.
Anschließend helfe ich in der Küche bei der Vorbereitung des Frühstücks, so wie ich das auch beim Mittag- und Abendessen mache, und reiche jenen Bewohnern das Essen, die Unterstützung brauchen. Da eine ausreichende flüssige und feste Nahrungsaufnahme der Bewohner sehr wichtig ist, halte ich sie täglich schriftlich fest, damit es für alle Mitarbeiter nachvollziehbar ist.
Vormittags wird oft gemalt, gebastelt oder Gymnastik gemacht. Manchmal begleite ich jemanden zum Arzt oder bei einem Spaziergang. Nach dem Mittagessen um 11.30 Uhr legen sich alle Bewohner zur Mittagsruhe hin, um sich gegen 15-15.30 Uhr zu Kaffee und Kuchen zusammenzufinden. Singen, Musik machen oder Bingo spielen sind nachmittags beliebte Aktivitäten, wobei das Vor- und Nachmittagangebot wechselt.
Zum Abendessen mit Brot und Aufschnitt um 17.30 Uhr wird oft eine warme Suppe angeboten. Die meisten Bewohner wollen anschließend in ihr Zimmer und ich helfe ihnen beim Fertigmachen für die Nacht. Viele schauen fernsehen oder legen sich schlafen. Manche bleiben noch etwas im Gemeinschaftsraum, bis spätestens gegen 21 Uhr alle in ihren Zimmer sind. Bis Dienstschluss fülle ich die auf den Etagen stehenden Pflegewagen mit Handtüchern, Seiflappen und Bettlaken auf, mache etwas Schreibarbeit oder noch ein paar Handreichungen für die Bewohner.
Meine Zeit als FSJler bei RENAFAN endete am 01.03.2011. Jetzt arbeite ich als Pflegehelfer. Längerfristig bin ich auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz zum Gesundheits- und Krankenpfleger.
Kenta Kikuchi
ehem. FSJler bei RENAFAN


