RENAFAN GmbH - Freiwilliges Soziales Jahr


Bericht von Kenta Kikuchi
Bericht von Patrick Schmandra

Warum mache ich mein FSJ in der Pflege bei RENAFAN?


Um diese Frage zu beantworten, muss ich als erstes erklären warum ich Interesse an dem Bereich Pflege habe. Seit mein Vater vor einigen Jahren einen Schlaganfall erlitt, hatte ich die Idee beruflich in die Pflege zu gehen. Da wir meinen Vater häuslich pflegten, stellte seine Pflege für mich zusätzlich zu meinen schulischen Verpflichtungen eine Doppelbelastung dar. Deshalb konnte ich es mir damals nicht vorstellen wirklich in die Pflege zu gehen. Ich machte mehrere “Umwege“ um den passenden Beruf für mich zu finden. Zum Beispiel verbrachte ich mehrere Monate in Japan. Außerdem fing ich ein Studium an, welches ich allerdings abbrach. Dann entschloss ich mich einen Einblick in die Pflege zu gewinnen.

Ich wollte kein Praktikum machen, da man als Praktikant nur maximal für zwei Monate eingestellt werden konnte. Ich hatte damals den Gedanken, dass man den Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger (frühere Bez. Krankenschwester) nicht in zwei Monaten begreifen konnte. Die Idee ein Freiwilliges Soziales Jahr (kurz FSJ) zu machen, bekam ich durch meinen Berufsberater. Ich persönlich hatte damals noch nie etwas von einem FSJ gehört. Das FSJ erschien mir damals als sehr sinnvoll. Ich konnte nun in den Beruf des Pflegers einblicken ohne nur zwei Monate eingestellt zu sein, mit dem Vorteil, monatlich ein „Gehalt“ überwiesen zu bekommen.

Ich habe mich entschlossen mein FSJ bei RENAFAN zu machen, da ein guter Freund dort arbeitete. Er hat mir sehr oft über die Vorgänge bei der Arbeit erzählt (Schichtsystem, Teamwork, Bürokram, etc.). Er stellte damals den Kontakt zu Frau Kalinauskas (Ansprechpartnerin für FSJler) für mich her. Obwohl ich mich viel zu spät für das FSJ beworben hatte, stellte RENAFAN mich sofort ein. Da bei einem FSJ die Bezahlung nicht sehr hoch ist und die Arbeit in der Pflege körperlich und psychisch sehr anstrengend ist, ist der Grund das ich jeden Tag aufstehe und zur Arbeit gehe, die Bestätigung, die ich durch die Bewohner in den Pflegeeinrichtungen bekomme. Es ist einfach ein tolles Gefühl, zu spüren von anderen Menschen gebraucht zu werden und deren Leben positiv beeinflussen zu können.



Kenta Kikuchi
25 Jahre
FSJler bei RENAFAN



Wie kam ich dazu ein FSJ bei RENAFAN zu machen?


Nach meinem Grundwehrdienst, der neun Monate lief, war ich ein Jahr arbeitslos. Diese Zeit war jedoch nicht war vergeudet, sondern ich nahm an einer Maßnahme des Jobcenters teil, wo ich dann auf die Idee gebracht wurde, ein FSJ zu machen.

Erst war meine Suche nicht wirklich erfolgreich und so kam es, dass ich eine neue Maßnahme machen sollt, die mich zu RENAFAN führte.

Dort sprach ich mit Frau Kalinauskas, die für die Zivis, FSJler und MAE-Kräfte (Mehraufwandsentschädigung) zuständig ist. Letzteres war ich. Sie schickte mich in eine Einrichtung und bot mir an, dass wenn es mir Gefällt ich mich bei ihr melden könne um ein FSJ zu beginnen. Für mich stand von vornherein fest, dass ich dieses Angebot annehmen würde, denn ich bin quasi mit dem Pflegeberuf aufgewachsen. Meine Mutter war über 20 Jahre lang in der ambulanten Altenpflege tätig und ich war schon immer am Beruf der Pflege sehr interessiert. So meldete ich mich nach einem Monat bei ihr und konnte sofort den Vertrag unterschreiben.

Mittlerweile bin ich schon das zweite Jahr dabei und wechselte zwischendurch auch die Einrichtung, um noch mehr Erfahrungen machen zu können.

Das FSJ hat mir in vielerlei Hinsicht etwas gebracht. So konnte ich unter anderem während des FSJs einen 200 Stunden Basiskurs machen und habe dadurch auch die Chance, wenn ich mich beweise, als Pflegefachkraft bei RENAFAN übernommen zu werden oder bei einem anderen Pflegedienstleister angestellt zu werden.

Patrick Schmandra
22 Jahre
FSJler bei RENAFAN